Februar 2013 – Heizungsrohre im Keller dämmen.

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

Wärmedämmung verhindert Energieverluste und sorgt für höheren Wohnkomfort. Nicht nur die Außenwände sollten gut gedämmt sein, auch bei der Hausinstallation zahlt es sich aus. Ein warmer Heizraum verschwendet viel Energie, die eigentlich in den Wohnräumen benötigt wird. Gedämmte Heizungsrohre bringen die Energie dorthin, wo sie gebraucht wird. Einfach und kostengünstig.

Für alle gängigen Heizungsrohre werden einfach anzubringende Dämmhüllen mit den passenden Durchmessern angeboten. Die Dämmung sollte mindestens dem Durchmesser der Rohrleitung entsprechen. Die Rohrmanschetten gibt es in jedem Baumarkt um wenig Geld. Zehn Meter nicht gedämmte Rohre verschwenden circa 100 Euro jährlich – Geld, das gespart werden sollte, um z.B. lieber öfters mal auswärts essen zu gehen oder für eine komplette thermische Sanierung zu sparen.

Prinzipiell sollte jede warme, nicht gedämmte, vor allem metallische, Oberfläche im Heizraum gut einpackt werden. Eine lückenlose Dämmung der Rohrleitungen, Armaturen, Speicher, Pumpen und Wärmetauscher spart über die Jahre beträchtliche Energiemengen und Heizkosten.

Auch für Pumpen, Wärmetauscher und andere Heizungsteile gibt es spezielle Dämmsysteme, die genau auf das jeweilige Modell zugeschnitten sind. Auch bei Speichern ist die Dämmhülle wichtig. Für Warmwasserboiler ist eine Dämmstärke von mindestens 15 cm empfehlenswert, für Pufferspeicher zwischen 15 cm und 30 cm, im Falle längerer Speicherzeiten bis 50 cm. Falls Dämmhüllen in dieser Stärke vom Hersteller nicht angeboten werden, kann eine Holzverkleidung gebaut werden, die mit Dämmstoff ausgelegt oder ausgeblasen wird.

Weitere Informationen
Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ 02742 / 221 44
Montag-Freitag von 9-15 Uhr und Mittwoch von 9-17 Uhr www.energieberatung-noe.at

Bürgertelefon der EnergieRegion EnergieRegionsManagerin: DI Julia Jüly (Energiepark/Bruck) 02162 / 68100-19